Archiv der Kategorie: Bildhauerei/Schnitzen

Großes Schneidebrett aus Restholz

@hopwood_goods

Dieses Schneidebrett habe ich aus verschiedenen Reststücken meiner sonstigen Projekte hergestellt.

Von oben nach unten wurden verwendet: Weißeiche, Nussbaum, Kirsche, Zwetschge, Esche, Mahagoni, europ. Eiche.

Das Schneidebrett misst 50x30x4cm und hat Gummifüße an der Unterseite für besseren Halt auf der Arbeitsfläche. Oberflächenbehandlung mit Danish Oil.

Autor: Jonathan Kuhn
Autor: Helmuth Nelles
Autor: Dominic Krebs
Autor: Dominic Krebs

Messerblock magnetisch aus Nussbaum

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Diesen magnetischen Messerblock habe ich aus amerikanischem Nussbaum hergestellt. Dazu wurden zuerst drei Bretter verleimt, eines für die innere Lage mit 4,5cm Stärke, und zwei für die beiden äußeren Lagen 2cm stark.

In die Rückseite der beiden äußeren Lagen wurde mit der Oberfräse eine 16mm tiefe Nut gefräst in die jeweils 7 Magnete mit 8kg Haltekraft eingesetzt wurden. Die Magnete müssen so stark sein, da selbst 4mm Holz die magnetische Kraft schon deutlich abschwächen.

Danach habe ich den Block verleimt, abgerichtet und bis Korn 240 geschliffen. Die Magnete halten die Messer perfekt und das Gewicht und die breite Basis des Blocks sorgen für einen festen Stand.

Maße: 30x25x8,5cm

Autor: Jonathan Kuhn

Schneidebrett groß aus Amerikanischem Nussbaum

@hopwood_goods

Dieses XXL Schneidebrett habe ich aus massivem amerikanischem Nussbaum hergestellt. Die Maße sind 45x30x5cm und das gute Stück bringt 3,75kg auf die Waage.

Zur Herstellung wurde zuerst eine Bohle Nussbaum an der Bandsäge zerteilt und die Stücke jeweils so gewählt, dass die meisten Jahresringen stehend sind. Dann wurden die Stücke mit dem Stanley no.5 und einer alten Rauhbank aus Holz abgerichtet und verleimt.

Das entstehende Brett dann noch einmal ganz plan gehobelt und auf der Granit-Arbeitsplatte auf Wackeln getestet. Das Brett ist bis Körnung 240 geschliffen und mit Walnussöl behandelt.

Autor: Jonathan Kuhn

Untersetzer

Damit überschüssiges Gießwasser und auch Regenwasser aus Blumentöpfen abfliesen kann, gibt es im Fachhandel tönerne Blöcke, von denen man drei unter einen Topf legt und der Topf „steht in der Luft“. Als einfache Alternative fertigten wir einfache Kreuze aus Holz, das gerade dei einem anderen Projekt übrig geblieben war.

Lärchendielen-Abschnitte wurden mit einem Fuchsschwanz in annährend quadratischen Querschnitt aufgetrennt, mit einer Raubank abgerichtet und exakt auf einheitliches Maß gehobelt. Je zwei Leisten wurden überblattet und mit Titebond III verleimt. Abfließendes Wasser wird nun auf das Holz tropfen, aber dieses einfachen Untersetzer sind schnell erneuert.

Neben den bereits erwähnten Werkzeugen kamen u.a. ein Streichmaß, ein Starret-Winkel, Stemmeisen, ein Grundhobel und eine Kataba zum Einsatz.

Autor: Peter Gwinner

Großes Streichmaß

Mit meinen normalen Veritas- und Dictum-Streichmaßen kam ich immer wieder ans Limit der möglichen Arbeitsbreite. Ich fertigte deswegen ein eigenes. Das Kopfteil wurde aus Ahorn und Nussbaum zusammengesetzt. Das Stemmen des quadratischen Loches für den Arm konnte so vermieden werden.

Die „Rampe“ für den Keil wurde mit Handsäge und Stemmeisen vor dem Verleimen ausgearbeitet. Ähnlich ging ich bei der Halterung für die Klinge vor. Am anderen Ende wurde nach dem Verleimen eine Haltkonstruktion für einen Bleistift hergestellt. Als Klinge wurde ein altes Stichsägeblatt geeignet zugeschliffen.

Bei einer neuen Version würde ich den Keil zum Fixieren des Arms an der Seite anordnen: speziell bei der Verwendung der Klinge würde dies dem Arm mehr Stabilität geben. Neben einer Tischkreissäge wurden verschiedene Handhobel, Stemmeisen, Bohrer der Firma Fisch und ein Schweifhobel benutzt.

Als Finish wurde Leinölfirnis und anschließend DICTUM Holzbalsam aufgetragen.

Autor: Peter Gwinner

Klopapierrollenhalter

Gefertigt aus einem großen Stück Apfelholz, das grob mit einer Ryoba (712804) in Form gesägt wurde. Die Schwierigkeit am Werkstück war, das überschüssige Holz (vor allem in der inneren Rundung) zu entfernen. Hierfür wurden unter anderem Stemmeisen (701389), eine Hufeisenraspel (704568), ein Schlangenbohrer (707071) und diverse Bildhauerwerkzeuge verwendet. Zuletzt wurde das Stück wie immer geschliffen (Körnung 120 bis 320) und mit einer Mischung aus Weißöl und Bienenwachs (810006) behandelt.

Autor: Alexander Löw
Autor: Alexander Löw