Kategorie-Archiv: Moebelbau

Vitrine in Zwetschge und Birnbaum

Nach über zwei Jahren habe ich die Vitrine fertiggestellt. Hier ein paar Beschreibungen:

• Die Korpusse sind aus massivem Birnbaumholz (Die Birnbäume sind 1999 dem schweren „Lothar-Stürmen“ in Baden-Württemberg zum Opfer gefallen). Die Korpusse sind auf einer Seite mit einer Gradverbindung, auf der andere Vollverzinkt verbunden.

• Die Rückwand besteht einem massiven Birnbaumrahmen mit acht Millimeter dicken Massivholzfüllungen. Die gesamte Rückwand in einen Falz gelegt und mit Glasleisten befestigt. Von daher kann die Vitrine auch sehr gut als Raumteiler verwendet werden.

• Die beiden Wangen sind aus Zwetschgenholz (vom Ammersee; ein Stamm aufgetrennt). Die Risse und Kernfaulen Stellen habe ich mit silberfarbigem Epoxidharz gefüllt und den Stammwuchs natürlich belassen.

• Auch die Blende der Schreibablage und die Schlagleiste sind aus dem gleichen Zwetschgenstamm.

• Die Rahmentüren aus Birne wurden mit einer selbst gemachten Bleiverglasung versch

Autor: Klaus Deckenbach
Autor: Michael Ruf

Staked high stool

I made this staked high stool during the class with Christopher Schwarz earlier this October.

Since I had to bring it back to Norway, I decided to disassemble it for the flight home and the reassemble it in my own workshop.

It turned out to be quite an adventure, because the security officers at the Munich Airport were highly convinced that the chair legs could be used as a murder weapon, so they didn’t want to let me bring them on the plane.

After wrapping them in bubble wrap and sending them as special baggage, I managed to get them to Norway and finish the stool.

Thank you DICTUM, for a fantastic workshop.

Autor: Klaus Skrudland

Ein Hocker für den Flur

Freunde wünschten sich ein Möbel für den Flur. Aus Eiche. Wo man den Fuß drauf stellen kann, um sich die Schnürsenkel zu binden oder zum Hinzusetzen, um sich die Schuhe auszuziehen oder um den Einkauf abzustellen.

Unten drinnen wurde ein Fach eingebaut, auf dem ein Korb mit den alten Zeitungen Platz findet. Würde der Hocker im Büro stehen, so würden Aktenordner hinein passen.

Bei den Holzverbindungen entschieden wir uns für klassische Holzverbindungen wie halbverdeckte Schwalbenschanz-Zinken, die die Robustheit des Möbels spüren lassen.

Der Zwischenboden wurde auf fast ganzer Breite eingeschlitzt und dreimal durchgestemmt. Die insgesamt sechs Zapfen wurden von außen mit jeweils zwei Keilen aus Ahorn gesichert.

Es kamen Hobel, Ziehklingen und Stemmeisen von DICTUM zum Einsatz.

Außerdem leisteten zwei Handsägen aus dem Sägenbaukurs mit Peter Lanz gute Dienste.

Zur Oberflächenbehandlung wurde einmal Leinölfirnis und anschließend dreimal Danish Oil aufgebracht und einpoliert.

Autor: Peter Gwinner
Autor: Michael Ruf
Autor: Michael Ruf
Autor: Tobias Eichwald

Hocker „Vintage“

Handwerklich erzeugtes Unikat in den Maßen: 595x335x520 mm (BxTxH)

Gefertigt in massiver Eiche aus einem ca. 100jährigen Balken eines Dachstuhls, aufgeschnitten und verleimt, mit belassenen Altersrissen und Verfärbungen.

Nur große Rißkanten wurden gebrochen und abgefast, Sitzfläche und Seiten verstärkt mit eingelassenen 10er Rundstäben aus Schwarzeisen, Schwalbenschwanzzinken von Hand mit japanischen Werkzeugen (Nomi-Stechbeitel und Akagashi-Sägen) ausgearbeitet bzw. gesägt.

Ungeschliffene, jedoch gehobelte Oberflächen (mit Dai-Naoshi- und Shi-hō-Sori-Dai-Kanna), die geölt, gewachst und poliert wurden.

Autor: Hans Günter Grewer

Sekretär ‚Memphis Style‘

Maße:
Tisch= 780x700x1200 mm (HxTxB)
Aufsatz= 1190x240x150 mm (BxHxT)

Rohstoffe:
Fußgestell, Zarge und Aufsatz aus massiver Buche, Platte aus schichtverleimter Erle mit massiven Buchenanleimern.
Rückseite Aufsatz und Schubladenböden aus Buche Sperrholz 5 bzw. 7 mm. Fußgestell mit schwarzer Metallbeize, Zarge mit roter Metallbeize gefärbt.

Konstruktion:
Der Sekretär besteht aus zwei Teilen = Tisch und Aufsatz

Fußgestell, Tischzarge und Schubladenführungen des Tisches sind verdübelt, die äußeren Teile des Aufsatzes wurden mit Lamellos verleimt, die Zwischenteiler eingefräst verleimt.
Die Tischplatte ist mit Nutzklötzen an Tischzarge bzw. Fußgestell fixiert, der Tisch enthält zwei Schubladen mit Holzführungen, der Aufsatz ist untergliedert in 3 Schubladen unten und 8 Fächer oben.
Alle Teile geölt, gewachst und poliert, handwerklich erzeugtes Unikat in Anlehnung an eine italienische Designergruppe um Ettore Sottsass

Autor: Hans Günter Grewer
Autor: Micha Krimm