Archiv der Kategorie: Grossprojekte

Autor: Edward Davies
Autor: Sarah Zippel
Autor: Peer Zienow

Lagerplatz für Brennholz

Man kann auch auch mit Handwerkzeugen größere Projekte bewältigen.

Vor zwei Jahren habe ich diesen Unterstand für Brennholz gebaut.
Sowohl die Überblattungen in den Balken, als auch das Ablängen der Bretter, wurde alles mit einer Handsäge erledigt.
Genutzt habe ich eine Kataba Super Hard und eine Ryoba Komane.

Nur zum Vorbohren habe ich eine Bohrmaschine genommen. Geschraubt wurde aber wieder mit einer Bohrwinde.

Autor: F.B.
Autor: Volker Hennemann
Autor: F.B.

Bau einer Vorderzange

Für die soeben fertiggestellte Hobelbank sollte noch eine Vorderzange gebaut werden.

Sie sollte demontierbar sein, da sie bei manchen Arbeiten stören würde. Auch sie wurde im wesentlichen aus Esche gefertigt. Es handelt sich um eine Beinzange, deren beide Backen also (fast) bis zum Boden reichen.

Diese wurden aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt, um die tiefen Nuten, in denen die Mechanik sitzt, nicht fräsen zu müssen. Der Scherenmechanismus, vier Stahlbleche mit 6 mm Stärke, wurden durch einen Schlosser gefertigt. Verbunden sind die Bleche durch mehrfach genutete Ahorn-Blöcke.

Die oberen der beiden Blöcke sind festgeschraubt, während die unteren in den tiefen Nuten gleiten. Auch bei diesem Projekt wurde die Spindel und die zugehörige Mutter selbst hergestellt. Die bewegliche Backe erhielt eine Abdeckung aus einer Holzleiste, die zum Schutz des Werkstücks mit Leder beklebt ist. Das Leder sorgt auch für mehr Reibung. Die Backe ist 25 cm breit, die Spanntiefe beträgt 35 cm.

Autor: Peter Gwinner

Bau einer Hobelbank aus Esche und Altholz

Die Bankplatte wurde aus 70 mm breiten, ca. 60 mm starken Bohlen aus Esche verleimt.

Dabei wurde auf aufrecht stehende Maserung geachtet und die Hölzer so gelegt, dass die fertige Platte später ohne Ausrisse von Hand gehobelt werden kann. Die Hirnleisten wurden mit der Frontleiste mittels halbverdeckten Schwalbenschwänzen verbunden. Mit der Bankplatte wurden sie verschraubt, wobei „Quergewindedübel“ aus Buche einen geeigneten Schraubgrund bilden.

Für die Schlittenzange wurden Metallteile von einem Schlosser gefertigt. Die Spindel wurde selber hergestellt, siehe hierzu der Artikel zur Moxon-Zange. Das Gestell ist aus Altholz hergestellt, mit Schlitz und Zapfen verbunden und „auf Zug“ verdübelt. Alle Holzteile erhielten zum Schutz einen mehrfachen Anstrich aus Leinölfirnis. Die Metallteile sind mit Bienenwachs gegen Rost geschützt.

Autor: Peter Gwinner

Bau einer Moxonzange

Bei der klassischen Version ist es umständlich, dass beide Spindeln betätigt werden müssen.

Daraus entstand die Idee mit einem Hebelsystem, das beide Spindeln anspannt. Die Spindeln wurden selber gefertigt.
Zunächst wurde ein Rohling auf einer Fräseinrichtung rundgefräst. Dieser Rundstab wurde mit einem verstellbaren Baugerüstfuß über einen Fräskopf geführt und die Steigung des Gerüstfußes übertragen.

Für die Innengewinde wurde ein Schneidwerkzeug aus einer Schraube gefertigt und in einem Rundstab eingesetzt. Mit dem Gerüstfuß wurde die Vorrichtung durch den Rohling gedreht und so das Gewinde hergestellt. Dabei wurde die Schraube immer weiter aus dem Rundstab herausgedreht um das Gewinde zu vertiefen.

Für den Hebelmachanimus wurde eine Leiste an der Rückseite der feststehenden Zange eingesetzt. Diese „Wippe“ erhielt Bohrungen für die Spindeln und zwei Leisten, die ein Verdrehen der Muttern verhindern. Auch nach längerem Gebrauch sind die Spindeln ausreichend stabil.

Autor: Peter Gwinner
Autor: Weber Jürgen