Kategorie-Archiv: Neue Beiträge

Autor: David Münch
Autor: Lothar Pabst
Autor: David Münch
Autor: Krebs Dominic
Autor: George watkins

Bau einer Vorderzange

Für die soeben fertiggestellte Hobelbank sollte noch eine Vorderzange gebaut werden.

Sie sollte demontierbar sein, da sie bei manchen Arbeiten stören würde. Auch sie wurde im wesentlichen aus Esche gefertigt. Es handelt sich um eine Beinzange, deren beide Backen also (fast) bis zum Boden reichen.

Diese wurden aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt, um die tiefen Nuten, in denen die Mechanik sitzt, nicht fräsen zu müssen. Der Scherenmechanismus, vier Stahlbleche mit 6 mm Stärke, wurden durch einen Schlosser gefertigt. Verbunden sind die Bleche durch mehrfach genutete Ahorn-Blöcke.

Die oberen der beiden Blöcke sind festgeschraubt, während die unteren in den tiefen Nuten gleiten. Auch bei diesem Projekt wurde die Spindel und die zugehörige Mutter selbst hergestellt. Die bewegliche Backe erhielt eine Abdeckung aus einer Holzleiste, die zum Schutz des Werkstücks mit Leder beklebt ist. Das Leder sorgt auch für mehr Reibung. Die Backe ist 25 cm breit, die Spanntiefe beträgt 35 cm.

Autor: Peter Gwinner
Autor: Jan-Thomas Schneider
Autor: Wantschura Herbert
Autor: Lothar Pabst

Bau einer Hobelbank aus Esche und Altholz

Die Bankplatte wurde aus 70 mm breiten, ca. 60 mm starken Bohlen aus Esche verleimt.

Dabei wurde auf aufrecht stehende Maserung geachtet und die Hölzer so gelegt, dass die fertige Platte später ohne Ausrisse von Hand gehobelt werden kann. Die Hirnleisten wurden mit der Frontleiste mittels halbverdeckten Schwalbenschwänzen verbunden. Mit der Bankplatte wurden sie verschraubt, wobei „Quergewindedübel“ aus Buche einen geeigneten Schraubgrund bilden.

Für die Schlittenzange wurden Metallteile von einem Schlosser gefertigt. Die Spindel wurde selber hergestellt, siehe hierzu der Artikel zur Moxon-Zange. Das Gestell ist aus Altholz hergestellt, mit Schlitz und Zapfen verbunden und „auf Zug“ verdübelt. Alle Holzteile erhielten zum Schutz einen mehrfachen Anstrich aus Leinölfirnis. Die Metallteile sind mit Bienenwachs gegen Rost geschützt.

Autor: Peter Gwinner