Der Korpus besteht aus Nussbaumholz, die Regalböden und Türen aus Eiche.
Die Eckverbindungen des Korpus wurden als Schwalbenschwanzverbindungen, die Regalböden mit Gratverbindung und die Türen sowie das Untergestell mit Ecküberblattungen ausgeführt.

Dieser Stuhl wurde mit klassischen Schlitz- und (Nut)Zapfenverbindungen hergestellt. Die Sitzfläche ist mittels Nutsteinen mit dem Gestell verbunden, sodass das Holz arbeiten kann.
Die größte Herausforderung waren dabei die vielen unterschiedlichen Winkel, die durch das leichte Anstellen der Beine entstanden. Da habe ich einige Überraschungen erlebt.
Der umgebende Rahmen des Schildes besteht aus gebeiztem Kiefernholz. Im Hintergrund befindet sich ein klarlackiertes Stahlblech.
Der Schriftzug wurde aus einer 3-Schicht-Platte ausgesägt, anschließend abgeflammt und mehrfach mit Leinölfirnis behandelt.
Rahmen und Schriftzug sind mit Stehbolzen verbunden. Als Hintergundbeleuchtung dient ein LED-Band.
Die Sägearbeiten erfolgten mit dem Festool CMS-TS 55 R-Set und der Festool TRION PS 300 EQ-Plus.
Die Tulpenblüten wurden aus Kiefernholz ausgesägt und mit Farbschattierungen bemalt. Als Ständer dient ein Stück 8mm Baustahl. Die Sägearbeiten erfolgten mit einer Festool TRION PS 300 EQ-Plus.
Der Nautilus ist ein bekanntes Beispiel für mathematische Formen in der Natur und entspricht im Längsschnitt einer logarithmischen Spirale.
Der Nautilus wurde aus Zwetschge in aufwendiger Arbeit aus 40 Segmenten hergestellt, dadurch entstehen insgesamt 1,5 Umdrehungen bis nach innen. Um die perfekte Form zu bekommen wird jedes Teil mit verschieden festgelegten Winkeln auf der Dekupiersäge ausgeschnitten.
Danach werden die einzelnen Segmente verleimt und geschliffen. Der Durchmesser des Nautilus beträgt 165 mm, die vordere Öffnung hat einen Durchmesser von 120 mm und geht nach innen bis 15 mm. Die Wandstärke habe ich mit 2 – 3 mm sehr dünn gehalten, der äußere Rand beträgt 1 mm, um dem Original möglichst nahe zu kommen.
Die Oberfläche habe ich mit Klarlack lackiert.
Ich habe eine Sperrholz Skulptur aus 27mm Birkensperrholz hergestellt. Zu erst wurde eine Schablone aus Bastelkarton zurecht geschnitten, die während der Entstehung immer Orientierung gab, sowie Auskunft über Materialbedarf und die Anzahl der benötigten Schichten.
Daraufhin wurden die Sperrholzplatten mit Kreissäge, Kappsäge und der Japansäge grob zugeschnitten. Anschließend wurden die Plattenzuschnitte zu insgesamt 3 Teilen verleimt um die innenliegenden Flächen der Skulptur noch gut bearbeiten zu können.
Die 3 Teilstücke der Skulptur wurden dann mit einem Winkelschleifer und einer Kutzall Wolfram-Karbid Raspelscheibe abgerundet und in Form gebracht.
Mit einem Exzenterschleifer wurde nachbearbeitet und dann die 3 Einzelteile der Skulptur verleimt.
Es folgte dann die endgültige und feine Bearbeitung der Oberfläche mit Exzenterschleifer, Geradschleifer und per Hand. Den Abschluss bildete die Behandlung mit Leinöl.