@beeeeeeezy
Handgedrechseltes Einzelstück aus wiederverwendeten Skateboards und Epoxyd Details

@landgrafnicolas
Vor einiger Zeit habe ich von Hauke Schmidt ein Video zum Thema „Gleitende Schwalben“ gesehen und war sofort begeistert von der Verbindung.
Ausprobiert habe ich sie bei diesem kleinen Fußhocker. Dabei wollte ich auch die Grenzen des Werkstoffs Holz ausreizen. Als Material diente Lärchenholz, welches händisch besäumt und ausgehobelt wurde.
Die Form ist von einem gleichseitigen Dreieck abgeleitet:
Die Seiten wurden geschwungen ausgeführt und die Ecken wurden gekappt, um Platz für die gleitenden Schwalben zu machen.
Die Beine sind ausgestellt und nach unten verjüngt. Die Verbindung gefällt mir zwar nach wie vor sehr gut, allerdings habe ich die Grenzen des Werkstoffs Holz fast überschritten, da die gleitenden Schwalben mehr „Fleisch“ brauchen als die knapp 20 mm der Sitzfläche hier.
@landgrafnicolas
Gerbstoffe sind Färbstoffe – und im Fall von Rotwein haben die auf dem Esstisch nichts verloren.
Deshalb wurde mit Oberfräse und Fräszirkel ein Untersetzter aus Nussbaum ausgefräst, in dessen Mitte ein handelsüblicher Filzuntersetzer passt.
Die Oberfläche wurde nach dem Schleifen geölt.
Meine Frau hat diese etwas ungewöhnlich Form eines Kochmessers auf einem Kochkurs gesehen und wollte auch eines haben. Für mich eine gute Gelegenheit den rostfreien Damast von DICTUM auszuprobieren.
Also mal ein Stockremoval statt selber schmieden. Griff aus Feilchenholz, in der Vakuumkammer mit Leinöl und einem Schuss Orangenöl behandelt.
Schatulle aus massiv Kirschbaum, alle Teile von Hand zugeschnitten und ausgehobelt.
Die Verbindung sind Schwalbenschwanz-Zinken.
Geschliffen bis Körnung 400, und anschließend mit Tungöl von DICTUM eingelassen .