Nachdem ich einen Kartonschnitt in Form eines beweglichen Hasen erstellt hatte, sägte ich den zweiten Hasen mit der Laubsäge und fügte Beine und Ohren mit Rundkopfklammern am Körper zusammen. Anschließend erstellte ich eine Laubsägevorlage zu diesem Thema.
Küchenmesser aufgearbeitet. Griff gerissen durch Spülmaschine. Klinge mit Y-Schleifeisen verdorben. Der neue Griff aus Zembranoholz mit mittiger Eschenholzeinlage und drei Messingpins. Klinge so gut es ging auf Hochglanz poliert. Um die tieferen Kratzer zu entfernen hätte ich zu tief ins Klinenmaterial schleifen müssen und damit wäre die sehr gute Klinge nicht mehr zu gebrauchen gewesen.
Diese kleine Snack-Schale habe ich aus frischem Robinienholz dünn gedrechselt, so dass die Schale sich beim Trocknen etwas verziehen konnte. Oberflächenbehandlung mit Danish Oil.
Nachdem ich feststellen musste, dass herkömmliche europäische Grundhobeleisen für das Putzen von Nutgründen in Hartholz unvorteilhaft sind, habe ich nun durch das Fertigen neuer Aufnahmen auch die Möglichkeit zum Einspannen von Eisen mit rundem Schaft (Veritas), welche deutlich bessere Eigenschaften für die Hartholzbearbeitung besitzen.
Meine Bankzange ist über die Jahre der intensiven Verwendung ziemlich ausgeschlagen, sodass sie nicht mehr sauber parallel zur Hobelbank spannt. Nachdem ich die Laufschienen erneuert habe und das Spiel immer noch zu groß war, ist mir eine Idee zur einfachen Verbesserung der Bankzange gekommen: Aus einer großen Unterlegscheibe und einer Gewindeschraube schweißte ich überdimensional große Rändelschrauben. Im unteren Bereich der Spannzange bohrte ich zunächst mit dem 50er Forstnerbohrer eine Vertiefung, anschließend habe ich ein Einschraubgewinde mittig eingebracht, in dem die Rändelschraube läuft. Nun kann – sollte ein starker Anpressdruck benötigt werden – die Rändelschraube rausgedreht werden, liegt dann an der Hobelbank an und hält die Bankzange parallel.