Als Ergänzung zu einem kürzlich erworbenen Lie Nielsen Stemmeisen wollte ich einen Griff herstellen, der die Nutzung als „pairing chisel“ erlaubt. Als Vorbild lieh ich mir einen entsprechenden Griff aus. Als Material hatte ich noch einen Rest von einem Apfelstamm übrig, den ich mit einer Ryoba Seiun auftrennte und anschließend mit Handhobel, Streichmaß und Winkel auf den passenden quadratischen Querschnitt brachte. Um daraus einen achteckigen Querschnitt herzustellen, verwendete ich die Methode „halbe Diagonale“. Das Ergebnis wurde weiter mit Handhobel und Sandpapier verfeinert. Die bestimmtenden Durchmesser des Konus markierte ich mit einem Streichmaß und arbeitete diesen mit einer Raspel nach und nach aus. Beim Einpssen und Drehen entstandene glatte Kontaktflächen, die wiederholt entfernt wurden, bis der Konus exakt in die Tülle passte. Als Finish wurde Danish Oil aufgetragen.
Archiv der Kategorie: Neue Beiträge
Tisch aus Pappelholz
Grosse Tischplatte mit Hartöl eingelassen
Werkzeugeinlage für und Messwerkzeuge
Hattori Werkzeugeinlage für verschiedene Winkel und Messchieber. Die Hattori Schaumstoffplatten eignen sich für solche Zwecke sehr gut. Nur die Umrisse anzeichnen, mit einem schmalen Cuttermesser von Dictum die verschiedenen Tiefen einschneiden, und dann die jeweiligen Platten heraustrennen.
Kleines Holzgefäß Buche und Kiefer, mit Fingerzinken
Sitzbank aus Eichenholzbohle, gebürstet
Schemel aus Eichenholzbohle, gebürstet
Sitzbank aus Eichenholz, gebürstet
Tanto
Blumenhocker aus Bohlenresten
Der Blumenhocker entstand aus nicht sonderlich schönen Bohlenabschnitten, aber für den Außenbereich reicht es völlig aus. Der Hocker wurde ausschließlich mit den Handwerkzeugen gefertigt, welche auf dem Werktisch zu sehen sind. Die einzelnen Teile halten nur durch Verkeilung, es wurde kein Leim, keine Schrauben oder Dübel verwendet.
Holzvordach
Die Überdachung besteht aus einer Balkenkonstruktion und einer Ziegeleindeckung. Zunächst mussten die Balken laut Plan abgebunden werden, anschließend wurde die hintere Pfette mit Injektionsmörtel und Gewindestäben am Haus befestigt. Die vorderen Säulen stehen auf Balkenschuhen in Betonfundamenten. Nach Fertigstellung der Grundkonstruktion wurde das Dach mit Rauhspund verbrettert, die Dachrinne aus Zinkblech angebracht und das Dach mit Betonziegeln eingedeckt. Als letzte Arbeiten folgten dann noch die Montage des Wandanschlussblechs und die Verbretterung der Seitenwand, die von innen mit einer Fachwerkskonstruktion gestaltet ist.




















