Archiv der Kategorie: Objekt-Galerien

Autor: Daniel Schmidt

Aurora 1

Aurora ist eine kinetische Skulptur mit ständig veränderbaren Bewegungen, die durch immer wieder neue kaleidoskopartige Muster den Betrachter in ihren Bann ziehen.

Die kinetische Energie entsteht über eine Feder und verschiedene Neodym-Magneten in der Schalt- und Sperrklinke sowie in den Rädern, und verschiedene Ausgleichsgewichte an den Flügeln. Achsen und Distanzringe sind aus Messing, die Teile aus Holz sind aus Birke Multiplex angefertigt.

Alle Teile (Holz und Messing) von Aurora habe ich aufwendig in Handarbeit hergestellt (kein Laser- oder CNC-Verfahren), wobei Toleranzen von 0,25 mm gerade noch vertretbar sind. Die Laufzeit von Aurora beträgt ca. 3,5 Stunden. Der Durchmesser beträgt 600 mm, die Tiefe ca. 110 mm.

Autor: Martin Fleischmann
Autor: Klaus-Jürgen Neuwirth
Autor: Krebs Dominic
Autor: Joachim Fischer-Gertz
Autor: Georg Natschläger
Autor: George Watkins
Autor: George Watkins

Stummer Diener

Immer wenn ein Kleidungsstück nicht sofort gewaschen werden soll, aber auch nicht gleich in den Schrank gehängt wird, ist ein Stummer Diener ein zuverlässiger Helfer.

Ohne Murren kümmert er sich um die Kleidungsstücke, die ihm anvertraut wurden. Er wurde aus massiver Buche gefertigt.

Die Holzverbindungen sind traditionell hergestellt, also Schlitz und Zapfen oder schwalbenschwanzförmige Kämmung/Überblattung (regional auch „Einzinker“). Damit der Diener nicht die „Grätsche“ macht, werden seine Beine durch ein flaches Gurtband auf einen maximalen Abstand gehalten. Wie ich höre, leistet er geduldig seinen Dienst. Neben den üblichen Maschinen wurde für die Herstellung Lochbeitel und ein Grundhobel verwendet.

Das Oberflächenfinish erfolgte mit Danish Oil.

Autor: Peter Gwinner

Skulptur 3 (From The Underworld)

From The Underworld (Skulptur Nr.3) Vor ca. 300 Jahren wurde ich unter dem Namen „Eiche“ in einem Wald in Hessen geboren und hatte eine schöne und friedliche Kindheit und Jugend.

Im Alter von ungefähr 80 Jahren kam ich dann nach Babenhausen, ich wurde als Fachwerkbalken gebraucht und fand meinen Platz an der Westseite des neuen Hauses. Dort habe ich drei Generationen und viele Geschichten erlebt, Geburt und Tod, Freude und Leid, viele Sommer und Winter, die Welt im ständigen Wandel, zunehmend schneller.

Auch an mir sind nach vielen Jahrhunderten die Zeichen der Zeit zu erkennen, ich bekam Risse und wurde morsch, also wurde ich ausgetauscht. Ich dachte schon jetzt ist mein langer Weg zu Ende und anders als erwartet kam dann doch noch ein neues Abenteuer auf mich zu, ich wurde eine Skulptur und war auf einmal wieder begehrenswert.

Autor: Martin Fleischmann