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Rennofen und Eisenluppe

Für eine Hand voll Eisen mehr – wir bauen einen Rennofen.

Um an Eisen zur Verarbeitung zu kommen wurde bis zur Erfindung des Hochofens das Eisenerz in einem Rennofen verhüttet. Eine ca. 1,2 m Hohe Röhre aus Lehm in die abwechselnd Holzkohle und Eisenerz (in unserem Fall Raseneisenerz aus einer Kiesgrube in NRW) eingefüllt. Unten wird Luft mit einem Gebläse zugeführt.

Nach ca. 8 h Befeuerung und Nachfüllen hat sich unten die Schlacke angesammelt die beim Abstich ausläuft. Der Ofen wird abgebrochen und unten findet sich der glühende Erzbrochen – die Luppe. Dieser Eisenschwamm wird ausgeschmiedet und gefaltet bis massives Eisen entsteht.

Ein spannendes und schweißtreibendes Experiment das wir am Wochenende im Garten durchgeführt haben. Auf den Bildern sieht man den Rennofen, und das Ausschmieden der Luppe.

Oben auf befinden sich die Eisenbrocken, der Lohn unsere Arbeit – oder Ausgangspunkt für noch mehr Schmiedearbeit.

Autor: Michael Fischer
Autor: Bernhard Bruischütz
Autor: Bernhard Bruischütz
Autor: Bernhard Bruischütz
Autor: Kohnle Hans-Peter
Autor: Kohnle Hans-Peter
Autor: Kohnle Hans-Peter
Autor: Nicolas Landgraf

Sphericon

Man schneidet einen Doppelkegel in einer Ebene und verdreht eine Hälfte um 90°. Es wurde 1970 von Colin Roberts entdeckt und so benannt, weil es aussieht wie eine Kugel aus 2 Kegeln (Sphere und Cone).

Lässt man es abrollen, läuft es im Zickzack, darum auch unter den Namen Torkeln oder Wobble bekannt. Inzwischen gibt es vielerlei Varianten. Das erste Bild zeigt von links nach rechts das Original und 2 Varianten, die anderen Fotos weitere Abwandlungen.

Autor: Roland Zierk
Autor: Klaus-Jürgen Neuwirth