Dieses edle Stück wurde aus kammergetrockneter Eiche mit traditionellen durchgestemmter Gratleisten gefertigt! Die Beine wurden auf der Kreissäge leicht angeschrägt und mit 15 Grad an die Gratleisten geleimt! Geölt wurde mit Osmo top oil Natural, das ergibt nach zweimaligen einlassen einenleicht gekalkten Touch der nicht allzu stark anfeuert!
Bei einem alten Schrank war der unterste Boden so stark geschrumpft, dass die Tür keinen richtigen Anschlag mehr hatte und die Verriegelung der Tür ins Leere griff. Dadurch war die Tür recht lose, klapperte und so konnte man auch den rechten Flügel der Tür nicht richtig abschließen. Das beschädigte Holz wurde entsprechend mit dem Stemmeisen entfernt und ein neues Stück Holz eingefügt. Jetzt sitzt die Tür wieder fest und so wird es bestimmt wieder viele Jahre halten.
Diese besondere Schwalbenschwanzverbindung, auch „houndstooth dovetail“ genannt, habe ich zum ersten Mal hergestellt. Benutzt habe ich Buche, Ahorn, diverse Beitel und eine Japansäge.
Dieses Geländer habe ich aus Douglasie gebaut. Zum Schleifen habe ich sowohl einen Bandschleifer als auch Exzenterschleifer benutzt. Die Fasen und Rundungen habe ich mit einem Schweifhobel erstellt. Gesägt habe ich es per Hand mit einer DICTUM Japansäge.
Hirnholzschneidebrett aus einigen Resten Scheinzypressenholz gefertigt. Die Saftrinne wurde mit der Oberfräse gefräst und das Brett zum Schluss in gekochtem Leinöl getränkt.
Garderobe in Kernbuche aus der Bohle gefertigt mit Edelstahlhaken und Hutablage. Die Kanten wurden mit einem Karnisprofil versehen. Das Werkstück ist mit Hartwachsöl behandelt.
Die kleine Schatulle ist aus dem Ast eines Apfelbaums gefertigt. Die Wandstärke beträgt 1 cm. Zusammengefügt sind die Korpusteile mit einer Schwalbenschwanzzinkung. Der Verschluss ist mit der Dekupiersäge# aus Buchenholz ausgesägt und mit Messing-Holzschrauben befestigt. Die Oberfläche der Schatulle habe ich mit der klassischen Schellackpolitur behandelt.