michael.judenmann
Gedrechselter Kugelschreiber Berlin aus schwarz-weissem Ebenholz.

Die Schale 12 cm hoch und hat einen Durchmesser von 32 cm. Sie wurde mit Rustins Sanding Sealer behandelt, der die Oberfläche ganz glatt und samtig macht.
Gedrechselte Pfeffermühle aus Platanenholz. Als Mahlwerk habe ich das Lidrewa Keramikmahlwerk aus dem Sortiment von DICTUM verwendet. Für die Mühle ist dann noch ein passender Untersetzer entstanden. Die kleine eingedrehte Vertiefung am Rand wurde mit Goldpaste von Jimmy Clewes gefüllt, die ich vor längerer Zeit bei DICTUM gekauft hatte. Beide Teile wurden geschliffen bis Körnung 400 und danach geölt.
Gedrechselte Schale aus Elsbeere mit einem Durchmesser von knapp 25 cm. Die Schale wurde geschliffen bis Körnung 400 und danach poliert mit den Micro-Mesh Soft Pads aus dem Sortiment von DICTUM. Die Endbehandlung erfolgte dann mit Danish-Oil.
Hierbei handelt es sich um Zuchlów parafia und so wurde die Kirche und Pfarrei Zuchlów als Schwibbogen Raumlicht nach etlichen Fotos skizziert und als Laubsägevorlage für die Dekupiersäge genutzt.
Diesen praktischen Küchenhelfer habe ich mit einfachen Werkzeugen aus einem Eichenrundstab und einer Mahagonileiste gefertigt. Nachdem mit diversen Forstnerbohrern die Stufenbohrungen erledigt waren, habe ich mit dem Minidrill-Fräser die Klemmnut für den Schraubdeckel eingefräst. Der Deckel besteht aus einem Mahagonistück, das ich auf der Dekupiersäge rund gesägt habe. Anschließend habe ich zwei Messing-Halbrundkopfschrauben eingedreht und zur Hälfte flach gefeilt. Diese laufen in der Nut im Dosenfalz und sorgen für einen sicheren Verschluss des Streuers sowie ein einfaches Nachbefüllen. Dank meines Zentrierwinkels ist der Streuer auch ohne Drechselbank wunderbar symmetrisch geworden.
Weihnachten rückt näher und ich war auf der Suche nach einer kreativen Geschenkverpackung. Dies ist dabei rausgekommen. Als Holz wählte ich eine Quadratleiste aus gestockter Birke aus. Anschließend bohrte ich mit einem Forstnerbohrer ein Loch hinein und sägte die Holzverbindung mit einer ungeschränkten Dübelsäge aus, welche einen sehr feinen und ausrissfreien Schnitt ermöglicht. Zur Nachbearbeitung klebte ich ein Schleifpapier auf ein Restholz auf und konnte so leichte Unebenheiten plan schleifen. Abschließend wurde das Werkstück mit kaltgepressten Leinöl behandelt.
Diese Eckbank war vor vielen Jahren mein erstes Möbelbauprojekt und leistet seither im Büro, wo es nicht unbedingt auf Design und Gemütlichkeit ankommt, gute Dienste. Nun habe ich beschlossen, die Lehne mit einer Abschlussleiste zu versehen, welche den Spalt zur Wand überbrückt und eine Zierleiste unterhalb der Sitzfläche anzubringen, sodass die Verbindungselemente nichtmehr sichtbar sind. Diese kleinen Veränderungen, welche lediglich eines Rali-Hobels, einer Zugsäge und eines Akkuschrauber bedurften, werten die Gesamtwirkung der Eckbank deutlich auf, sodass ich nun den Mut gefasst habe, sie auf diesem Portal zu veröffentlichen.