Der Blumenhocker entstand aus nicht sonderlich schönen Bohlenabschnitten, aber für den Außenbereich reicht es völlig aus. Der Hocker wurde ausschließlich mit den Handwerkzeugen gefertigt, welche auf dem Werktisch zu sehen sind. Die einzelnen Teile halten nur durch Verkeilung, es wurde kein Leim, keine Schrauben oder Dübel verwendet.
Die Überdachung besteht aus einer Balkenkonstruktion und einer Ziegeleindeckung. Zunächst mussten die Balken laut Plan abgebunden werden, anschließend wurde die hintere Pfette mit Injektionsmörtel und Gewindestäben am Haus befestigt. Die vorderen Säulen stehen auf Balkenschuhen in Betonfundamenten. Nach Fertigstellung der Grundkonstruktion wurde das Dach mit Rauhspund verbrettert, die Dachrinne aus Zinkblech angebracht und das Dach mit Betonziegeln eingedeckt. Als letzte Arbeiten folgten dann noch die Montage des Wandanschlussblechs und die Verbretterung der Seitenwand, die von innen mit einer Fachwerkskonstruktion gestaltet ist.
Der Nussknacker ist in eine Box integriert, sodass beim Öffnen der Nüsse keine Schalen auf den Tisch fallen. Die Korpusteile (Erle) sind mit einer Schwalbenschwanzzinkung verbunden, der Nussknacker (Esche) ist auf der Bandsäge ausgesägt und verdübelt. Oberflächenbehandlung mit Hartwachs.