Archiv der Kategorie: Neue Beiträge

Rettung/Restauration eines geschnitzten Wandbildes

Beim Aufräumen eines alten Hofes tauchte das geschnitzte Bild auf.Das Schicksal war so gut wie besiegelt, da es schon auf dem Brennholzhaufen lag. Aber es sollte anders kommen… Mit einem selbstgebastelten Schleifstern (mittlere Körnung 240) habe ich es grundgereinigt, seitlich flankierte ich es mit 2 Leisten, damit der Riss im Holz nicht größer wird und zu guter letzt bekam die Oberfläche noch eine Frischzellenkur mit Danish Oil von Dictum.

Autor: Lothar Pabst
Autor: Lothar Pabst
Autor: Kölbl Stefan
Autor: Kölbl Stefan
Autor: Kölbl Stefan
Autor: Markus Wagner
Autor: Arnold Schoger

Schubkästen aus Ahorn mit Schwalbenschwanzzinkung

Diese Schubkästen mit Schwalbenschwänzen als Eckverbindung wurden aus Ahorn für moderne Vollauszüge eines namhaften österreichischen Herstellers gefertigt. Zum Sägen der Verbindungen hat die Dozuki Super Hard im harten Ahorn hervorragende Dienste geleitstet. Die Schubladenseiten gehen tiefer als das Schubkastenvorderstück bzw. -hinterstück, da sich das Unterteil der Schubladenseiten in den Auszügen befindet. Die Böden bestehen aus Birke-Multiplex und befinden sich in Nuten in den Seiten, unterhalb von Schubladenvorder und -hinterstück sind die Böden geschraubt. Oben wurde der Schubkasten umlaufen mit der Oberfräse gerundet, die unteren Kanten der Schubladenseiten wurden mit einem Flachwinkel-Einhandhobelleicht angefast. Um eine Gelbfärbung des Ahorns durch UV-Strahlung (und Leinöl) zu verhindern, erfolgte die Oberflächenbehandlung mit einem weiß pigmentierten Hartwachsöl.

Autor: Nicolas Landgraf

Bau eines Grundhobels

Grundhobel sind ein schönes Werkzeug, allerdings sehr teuer. Deshalb wurde der folgende Grundhobel selbst gebaut. Ziel war es, einen Grundhobel zu bauen, mit dem auch Nuten, zum Beispiel für Schubkästenböden, nachgearbeitet werden können. Als Eisen wurde deshalb ein Ersatzeisen für den kleinen Grundhobel von Veritas verwendet, welches eine Breite von 6 mm aufweist. Der Hobelkörper wurde aus Eiche gefertigt. Um den Grundhobel besser greifen zu können, wurde im Gegensatz zu den traditionellen Modellen von z. B. Ulmia eine Leiste aufgeleimt, aus der dann mit Bandsäge und Bandschleifer Griffe ausgearbeitet wurden. Die Oberflächenbehandlung erfolgte mit Kamelienöl. Die Jungfernfahrt erfolgte bei meinen Ahorn-Schubkästen.

Autor: Nicolas Landgraf

Halterung für Japansägen

Diese Halterung für Japansägen (Dozuki Super Hard, Azebiki und Dübelsäge) wurde aus Buchenleimholz und 4 mm Buchensperrholz gefertigt. Für den „Schlafplatz“ der Dozuki wurde die Form des Sägeblattes auf den Träger aufgeleimt, damit die Säge trotz des Rückens durch Magnete stabil gehalten werden kann. Gegen ein Herunterrutschen wurde am Ende des „Schlafplatzes“ ein Anschlag aufgedoppelt. Für die Azebiki wurde die Negativ-Form aus Sperrholz auf den „Schlafplatz“ aufgeleimt, damit die Säge nicht nur von den eingearbeiteten Magneten gehalten wird. Die Dübelsäge ist leicht genug und wird nur durch eingearbeitete Magnete sicher gehalten. Die Abstände zwischen den einzelnen „Schlafplätzen“ wurden so gewählt, dass man zur Montage im Werkzeugschrank noch mit dem Akkuschrauber dazwischenkommt. Deshalb zeigen die Sägeblätter von Dozuki und Azebiki zueinander. Die Oberflächenbehandlung erfolgte mit Hartwachsöl.

Autor: Nicolas Landgraf